Marion Trenk bei der Arbeit

 

Im Gespräch mit der Wochenzeitschrift „Die Zeit“ berichtet Marion Trenk, einer unserer langjährigen Mitarbeiterinnen, über Ihren Alltag bei HappyMaids,
inklusive persönlicher Erfahrungen, Anekdoten und praktischer Einblicke. Hier eine kleine Zusammenfassung:

Wer ist Marion Trenk?

Marion Trenk arbeitet seit 2013 bei HappyMaids, einer Münchner Reinigungsfirma als Haushaltshilfe und reinigt Wohnungen und Villen – vom Boden bis zu den Details. Sie sagt, dass dieser Job mehr ist als nur Putzen: Sie möchte den Menschen helfen, sich in ihrem Zuhause wohlzufühlen.

1. Sauberkeit hängt nicht vom Lebensstandard ab

  • Trenk betont, dass Schmutz und Unordnung nicht etwas mit Einkommen oder Status zu tun haben. Sie hat schon in Wohnungen reichen Kund*innen geputzt, die extrem unordentlich waren – benutztes Geschirr, Kleidung verstreut, Zahnpastaspritzer im Bad.

  • Viele Menschen mit hohen Ansprüchen an ihren Job kümmern sich selbst kaum um den Haushalt, weil sie beruflich stark eingespannt sind.

2. Überforderung, Stress und Alltagsrealität

  • Trenk erzählt von Einsätzen, die emotional berühren: Etwa bei einer alleinerziehenden Mutter, die mit Haushalt und Kindern überfordert war. Völlig verdreckte Räume und ein Chaos, das nicht nur von Faulheit, sondern von Alltagsdruck zeugt.

  • Sie beschreibt, dass Familien mit beiden berufstätigen Eltern heute oft wenig Zeit für Ordnung haben.

3. Respekt und Wertschätzung

  • Trenk legt Wert darauf, dass sie nicht als „Putzfrau“ bezeichnet wird – dieser Begriff empfindet sie als abwertend. Sie sieht sich als Haushaltshilfe, die Menschen dabei unterstützt, Ordnung und Wohlgefühl zu schaffen.

  • Die meisten Kund*innen zeigen Respekt und Wertschätzung für ihre Arbeit; schlechte Erlebnisse sind selten.

4. Leidenschaft und persönliche Motivation

  • Putzen macht Trenk tatsächlich Freude – auch in ihrem eigenen Zuhause: Sie putzt täglich, achtet auf Details wie Teppiche, Matratzen und Blumen und legt Wert auf Sauberkeit und Hygiene.

  • Sie hat diese Leidenschaft schon in der Kindheit entwickelt, als sie ihrer Mutter im Haushalt half.

5. Praktische Einsichten aus der Arbeit

Während der Artikel selbst keine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Putzen liefert, gibt Trenk gelebte Einblicke in ihre Arbeit:

  • Detailarbeit zählt: Haare entfernen, Kissen richten, abgelaufene Lebensmittel wegwerfen.

  • Respektvoller Umgang mit persönlichen Gegenständen ist zentral – selbst bei Wertvollem wie Uhren oder Schmuck.

  • Sie unterscheidet sich von „schnellem Putzen“ durch Achtsamkeit und Sorgfalt.

Zentrale Botschaften des Artikels

  • Sauberkeit ist ein Spiegel des Alltags, nicht des Einkommens.
  • Überforderung kann zu Chaos führen, nicht nur Faulheit.
  • Haushaltshilfe ist ein respektabler Beruf, der mehr beinhaltet als nur Schrubben.
  • Liebe zum Detail macht den Unterschied im Reinigungsalltag.

Zum ausführlichen Gespräch: Link zu Zeit Online