Wir sind so (staub)frei – Fünf Tipps zum richtigen Reinigen bei Allergien

24.07.2014,
von

Helmut Schwind 

2  Kommentare

Wir sind so (staub)frei –
Fünf Tipps zum richtigen Reinigen bei Allergien


Für viele Allergiker ist er zum Weinen – der tägliche Kampf gegen Atemnot & Co. Denn nicht einmal vor den eigenen vier Wänden machen Allergien heute halt – Tendenz steigend. Laut Weltgesundheitsorganisation WHO sind 10 bis 15 Prozent aller Kinder in Mitteleuropa von allergisch bedingtem Asthma betroffen, in Deutschland leiden etwa zehn Prozent aller Kinder unter Symptomen wie tränende Augen, Atemnot, chronisches Asthma und Juckreiz. Um eben diese Symptome ein wenig in den Griff zu bekommen, haben wir fünf Tipps für ein allergiefreundliches Zuhause zusammengestellt.

Tipp 1: Aus dem Staub machen


Feinstaub ist böse – und zwar nicht nur in deutschen Innenstädten. Denn im feinen Staub kann sich der Kot von Hausstaubmilben festsetzen und allergische Reaktionen auslösen. Ganz vermeiden lässt sich der lästige Staub leider nicht – aber wir können es ihm ein wenig ungemütlich machen. Zum Beispiel indem wir ihm keine Nistplätze in Form von Staubfängern mehr zur Verfügung stellen. Ein gründliches Aus können wir dem Staub durch regelmäßiges Reinigen glatter Oberflächen machen – und das immer schön von oben nach unten.

Tipp 2: Auf dem Boden bleiben


Teppich oder Parkett? Was glauben Sie, ist gesünder? Wir verraten es Ihnen: der Teppichboden. Einst als Retro-Objekt der 70er aus den modernen Haushalten verbannt, hält er genau dort nun wieder Einzug – aus Gesundheitsgründen. Insbesondere für Allergiker. Denn die Fasern des Teppichbodens halten den Staub am Boden gefangen – bis zum nächsten Absaugen. Dadurch sinkt die Feinstaubbelastung in der Luft und im Raum ist gut Atmen. Festgestellt hat dies eine Studie des Deutschen Allergie- und Asthmabundes (DAAB) http://www.wohnfit.de/downloads/feinstaub.pdf

Doch irgendwann muss der Staub ja auch mal raus aus dem Teppich – und aus dem Staubsaugerbeutel. Und zwar ohne viel Staub aufzuwirbeln. Unser Tipp: Versuchen Sies doch einmal mit einem Staubsauger mit Wasserfilter. In diesen speziellen Staubsaugern sammelt sich die angesaugte Luft im Wasserbad statt im Staubbeutel – und löst sich auf.

Tipp 3: Wie geschmiert laufen


Sie haben fast ausschließlich glatte Böden in Ihrem Zuhause und wollen trotzdem allergiefrei leben? Dann sollten Sie ganz besonders auf eine regelmäßige Reinigung der Böden achten und dem Staub keine Chance lassen sich abzusetzen. Denn wenn es er erst mal auf dem Boden liegt, kann er bei jedem Schritt auffliegen und die Raumluft mit Staub durchsetzen. Also genau die Luft, die Sie einatmen.

Für die Reinigung anderer glatter Böden eignen sich Reinigungsmittel, die frei von aggressiven chemischen Substanzen, von synthetischen Duftstoffen und Farbstoffen sowie von umweltschädlichen Inhaltsstoffen wie unter anderem Alkylphenolethoxylate (APEO), Chlor und chlorabspaltende Stoffen, EDTA, NTA, Perboraten und Phosphonaten sind – dies im Übrigen nicht nur für Allergiker, sondern für alle, die gerne umweltbewusst leben und putzen.

Besonders gut und einfach sauber zu halten sind moderne Designböden. Ob Kiefer oder rustikal: In nahezu jeder täuschend echten Optik sind die erstaunlich abriebfestes Bodenbeläge eine echte Alternative zu Parkett oder Laminat.

Tipp 4: Bei reinem Terpentinöl aufpassen


Hartnäckige Flecken werden gerne auch mit Terpentinöl entfernt. Doch aufgepasst: hier liegt die Tücke im Detail. Denn insbesondere reines Terpentinöl aus dem Naturladen hat oftmals einen sehr niedrigen MAK. Hinter diesen drei Buchstaben verbirgt sich der so genannte Maximale Arbeitsplatz Konzentrationswert. Je niedriger der MAK-Wert ist, umso giftiger sind die Inhaltsstoffe!

Laut Wikipedia gibt „Die Maximale Arbeitsplatz-Konzentration (MAK-Wert) (…) die maximal zulässige Konzentration eines Stoffes als Gas, Dampf oder Schwebstoff in der (Atem-)Luft am Arbeitsplatz an, bei der kein Gesundheitsschaden zu erwarten ist, auch wenn man der Konzentration in der Regel 8 Stunden täglich, maximal 40 (42) Stunden in der Woche ausgesetzt ist (Schichtbetrieb).“ http://de.wikipedia.org/wiki/Maximale_Arbeitsplatz-Konzentration

Tipp 5: Von HappyMaids Allergiker Zusatzleistungen profitieren


Natürlich sind auch wir auf die Reinigung von Allergikerhaushalten perfekt eingestellt. Und so verwenden wir auf Wunsch spezielle Sensitive-Reinigungsmittel von Dr. Schnell. Diese überzeugen durch besonders reiz- und allergenarme Inhaltsstoffe und durch Bestnoten in der Haut- und Atemwegsverträglichkeit. Empfohlen werden diese Reinigungsmittel von der DAAB (Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.) http://www.dr-schnell.com/news/detailansicht-aktuelle-meldungen/mitteilung/deutscher-allergie-und-asthmabund-sensitive-l.html
Zusätzlich zur normalen Hausreinigung mit speziellen Reinigungsutensilien sorgen wir durch die Luftraumreinigung mit Spezialreinigungsmaschinen sowie durch die Spezial-Teppichreinigung mit Sprüh-/Extraktionsverfahren für ein gutes Raumklima. Und unsere professionelle Matratzenreinigung inklusive der Entfernung von Milben und Milbenkot sorgt für einen gesunden Schlaf. Die Polsterreinigung mit Dampf sorgt für neue Frische und Sauberkeit


Sie haben auch noch den einen oder anderen Geheimtipp für das richtige Reinigen bei Allergien? Schreiben Sie uns einen Kommentar – unsere Leser werden es Ihnen danken!

 
 
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24.07.2014

2  Kommentare

  • B. Phillip
    25.07.2014, 10:15 Uhr

    Vielen Dank für die Tipps. Wer keinen Staubsauger mit Wasserfilter hat sollte wenigstens darauf achten, dass ein HEPA-Filter (High-efficiency particulate air) verwendet wird. Sonst verteilt sich der eingesaugte Staub wieder in der Wohnung.

  • Daniel
    24.04.2017, 14:01 Uhr

    Mit Allergien ist nicht zu spaßen. Da sollte man wirklich professionell reinigen lassen. Besonders auch große Bürokomplexe sollten diese Gefahr erkennen und handeln.
    Beste Grüße,
    Daniel von http://www.mms-wiesbaden.de

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