Die Corona-Krise als Karriere-Chance

Sie trifft es besonders: Die unzähligen unangemeldeten Reinigungskräfte. Kurzarbeitergeld: negativ. Zuschüsse vom Staat: auf keinen Fall. Schutzmaßnahmen durch Auftraggeber: sind eher nicht zu erwarten. Ausgleichszahlungen für Freiberufler in Quarantäne gemäß § 56 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz: no way! Und vor allem: Viele Auftraggeber sind jetzt Zuhause und erledigen Reinigungsarbeiten selber – auch um sich vor einer Infektion zu schützen. Die Lösung: Eine Festanstellung bei den HappyMaids.

Alle HappyMaids-Vorteile auf einen Blick:

Reinigungskraft in Teilzeit oder Vollzeit: Wunscharbeitszeiten für m/w/d.

Alle HappyMaids sind fest angestellt. Ganz nach Wunsch arbeiten auch Sie bei uns in Voll- oder Teilzeit, vormittags, nachmittags oder ganztags. Auch Mini-Jobber sind bei uns herzlich willkommen und werden selbstverständlich angemeldet.
Jeder einzelne Mitarbeitende wird vor der Arbeitsaufnahme eingearbeitet und im Umgang mit Reinigungsutensilien, – mitteln sowie im Umgang mit unseren Kunden geschult. Regelmäßige Produktweiterbildungen machen Spaß und geben Ihnen die Sicherheit, die Sie für Ihre Arbeit als Happy Maid brauchen.

Darauf können Sie sich verlassen:

  • flexible Arbeitszeiten
  • Vollzeit
  • Teilzeit
  • Mini-Job
  • Schulung/Weiterbildung
  • Arbeitskleidung wird gestellt
  • Reinigungsgeräte/-mittel werden gestellt

Ja zum sicheren Einkommen? Jetzt bewerben!

Bezahlung und Sonderzahlungen: übertariflich und umfassend

Unsere HappyMaids werden übertariflich mit mindestens 11,00 Euro/Stunde netto (MiniJob) oder brutto entlohnt. Zudem wird für jede HappyMaid eine Unfallversicherung abgeschlossen.
Im Falle von Kurzarbeit stocken wir das Kurzarbeitergeld von 60% ohne Kind und 67% mit Kind auf je 80% des pauschalierten Netto-Entgelts auf. Ist ein Führerschein vorhanden, stellen wir einen Firmenwagen, der auch privat genutzt werden darf.

Damit können Sie rechnen:

  • mind. 11 €/Stunde
  • Lohnfortzahlung im Krankheitsfall
  • bezahlter Urlaub
  • Unfallversicherung
  • Aufstockung Kurzarbeitergeld auf 80%
  • Firmenwagen

Arbeitsschutz und Standorte: Unsere Mitarbeiter sind uns wichtig – deutschlandweit.

Jede HappyMaid ist Teil eines tollen Teams. Was uns alle verbindet, ist die Leidenschaft fürs Putzen und eine gesunde Hygiene in privat wie gewerblich genutzten Räumen. Zu jeder Zeit achten wir auf den Schutz unserer Mitarbeitenden. Derzeit tragen unsere HappyMaids im Einsatz Handschuhe und Mundschutz. Jeder ist mit ausreichend Desinfektionsmittel ausgestattet.
HappyMaids gibt es in deutschlandweit in Aschaffenburg, Augsburg, Baden-Baden, Berlin, Bonn, Chiemgau, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Freiburg, Hamburg, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Mainz, München, Nürnberg, Pforzheim, Regensburg, Rosenheim, Stuttgart, Südwestbayern und Wiesbaden.

Weißes Gold: Vom Siegeszug des Klopapiers in Krisenzeiten

Die Berliner Mauer ist als Symbol der Krise eines geteilten Deutschlands in die Geschichte eingegangen, die Amerikanische Freiheitsstaue als Symbol des Siegeszugs von Freiheit und Demokratie. Und das Symbol der weltweiten Corona-Krise im Jahr 2020 ist schon jetzt: Toilettenpapier. Zeit also, sich einmal der Geschichte des weißen Goldes zu widmen. Und der Frage, warum die Menschen derzeit weltweit saugstarke Papierrollen horten.

Clopapier und Corona: beides hat seinen Ursprung in China

Als die meisten Menschen in Europa sich nach ihrem „Geschäft“ noch mit Pflanzenwurzeln, Lumpen, Schwämmen, Stroh, Moos oder gar Federvieh säuberten, nutzten Chinesen bereits Papier. So wird auf Wikipedia der chinesische Gelehrte Yan Zhitui (531–591) aus dem Jahr 589 zitiert: „Ich würde es nie wagen, Papier mit Zitaten oder Kommentaren aus den Fünf Klassikern oder Namen von Weisen darauf für die Toilette zu verwenden.“ Ein weiteres Zitat der Web-Enzyklopädie unterstreicht die Annahme, dass die Chinesen uns die Papierrolle nicht nach-, sondern vorgemacht haben: So schrieb laut Wikipedia ein Reisender im Jahr 851: „Sie (die Chinesen) sind nicht sehr sorgfältig mit Sauberkeit, und sie waschen sich nicht mit Wasser, wenn sie ihr Geschäft erledigt haben, sondern wischen sich nur mit Papier ab.“ Und so scheint es wie eine Ironie des Schicksals, dass das Symbol der Covid19-Virus-Pandemie, genau in dem Land seinen Ursprung hat, wie das Virus selbst: in China.

Stoffabfälle und Zeitungspapier: die Vorläufer der weißen Rolle

Ab dem 16. Jahrhundert dienten in Europa Stoff-Abfälle getragener Kleidungsstücke und minderwertige Papiere der Reinigung des Allerwertesten. Dabei spielte der soziale Stand eine besondere Rolle: Wohlhabende nutzten qualitativ hochwertigere Stoffreste bis hin zum feinen Wollstöffchen oder gar zur Seide. Sozial schwache Schichten nutzten zwar ebenfalls Stoffstreifen abgetragener Kleider zur Säuberung nach dem Latrinengang. Diese waren aber qualitativ sehr grob verarbeitet und von minderer Qualität. Erst mit der industriellen Papierherstellung im 19. Jahrhundert wurde Zeitungspapier zum Vorläufer des Toilettenpapiers. Die Etablierung des Wasserklosetts Ende des 19.  Jahrhunderts schließlich erforderte die Entwicklung eines speziellen Papiers, das die Wasserrohre nicht verstopfte. Genau dies gelang dem Amerikaner Joseph Gayetty. 1857 verfeinerte der Erfinder des Toilettenpapiers kleine Papiertücher mit Aloe-Extrakten zur Säuberung des Allerwertesten.

Auf die Rolle gekommen: von Krepp bis mehrlagig

Die Idee, Toilettenpapier auf eine Rolle zu wickeln, entstand in Großbritannien: Die Firma Scott Paper Company erfand 1890 die Klopapierrolle. Das erste Toilettenpapier made in Germany wurde 1928 aus rauem Krepp in Ludwigsburg von Hans Klenk produziert. Der Name seiner Firma: Hakle. Bis heute produziert Hakle Toilettenpapier in unterschiedlichen Papierqualitäten – von weichem Tissue-Papier über mehrlagige Varianten bis hin zum feuchten Toilettenpapier.

Soweit so gut: Und dann kam Corona

Obwohl hierzulande eine Klopapier-Knappheit historisch bis heute nicht zu belegen ist: In den ersten Wochen der Corona-Krise war das weiße Gold meist ausverkauft. Leere Regale in den Drogeriemärkten und Discountern waren das Ergebnis panischer Hamsterkäufe. Befeuert von Bildern und Memes auf den sozialen Medien wurde die Klopapier-Rolle zum Symbol der Krise – weltweit. Wer hätte das gedacht? Die Japaner. Dort gab es nämlich bereits 1973 eine „Toilettenpapier-Panik“. Grund dafür war die Ölkrise. Die Japaner fürchteten dadurch auch eine Verknappung des wertvollen Papiers.

Selber schuld? Haben die sozialen Medien die Papier-Panik befeuert?

Die Gründe für die Hamsterkäufe in der aktuellen Krise werden derzeit noch diskutiert. In einem Artikel der Frankfurter Rundschau vom 18.03.2020 wird die Furcht der Menschen vor Ekel und dem damit verbundene Wunsch zur absoluten Hygiene als eine Ursache genannt. Auch könne eine Angst vor dem Kontrollverlust zum Run auf die Rollen geführt haben.
Im Moment jedenfalls sind die Regale prall gefüllt. Und wer weiß: Vielleicht haben wir ja selbst einen Mangel geschürt, den es gar nicht gab: mit Bildern von leeren Regalen via WhatsApp und auf Facebook, Instagram & Co. , mit Momentaufnahmen von kurzen Zeiten, in denen Klopapier-Ebbe herrschte. Haben am Ende nur Bilder dafür gesorgt, dass wir plötzlich von der Rolle waren? Nur so ein Gedanke.

Desinfektions-Reinigung

Hygiene ist gerade jetzt besonders wichtig: Mehrmals am Tag Hände waschen gehört schon fest in unseren Alltag. Doch wir wollen noch mehr dafür tun, dass Ihre Familie und Ihre Mitarbeitenden vor Ort gesund bleiben. Deshalb bieten wir ab sofort die sogenannte desinfizierende Reinigung an. Was das genau bedeutet und wie diese spezielle Oberflächenreinigung abläuft, erklären wir hier:

Was bedeutet desinfizierende Reinigung?

Viren, Pilze oder Keime können mehrere Tage auf Oberflächen überleben. Durch eine Desinfektion werden diese Krankheitserreger auf Oberflächen unschädlich gemacht. Die desinfizierende Reinigung trägt vorsorglich dazu bei, dass Menschen bei der Berührung der gereinigten Oberflächen

  • nicht mit Viren, Pilzen oder Bakterien in Berührung kommen.
  • diese nicht durch Hände oder Staubpartikel weitergeben können

Die Desinfektions-Reinigung trägt somit fürsorglich dazu bei, dass sich Krankheiten nicht ausbreiten können.

Vorteile der fachgerechten Desinfektion

Nur wenn die desinfizierende Reinigung richtig durchgeführt wird, kann dieser Vorsorgeeffekt eintreten. Bei einer wirksamen Desinfektionsreinigung kommt es darauf an:

  • Wischtechnik
  • Desinfektionsreinigungsmittel
  • Zeitpunkt der Reinigung

Wir bei HappyMaids arbeiten nach der sogenannten Scheuerwischmethode. Das bedeutet: Wir bringen den Desinfektionsreiniger mit speziellen Reinigungstüchern feucht und flächendeckend auf die Oberflächen auf und entfernen diesen nach einer bestimmten Einwirkzeit mit einem anderen Reinigungstuch.

Die Desinfektionsreinigungsmittel, die wir hierfür benutzen sind viruzid, bakterizid und fungizid. Das bedeutet, dass durch die fachgerechte Reinigung mit diesen Mitteln Viren, Bakterien und Pilze abgetötet werden.

Unsere HappyMaids achten darauf, dass während der Reinigung niemand sonst im Raum ist. Wir kalkulieren ausreichend Zeit für die Einwirkung der Desinfektionsmittel. Wir reinigen, wenn Sie nicht Zuhause oder in den betreffenden Betriebsräumen sind. Selbstverständlich tragen wir dabei die erforderliche Schutzkleidung wie Atemmasken und Handschuhe.

Diese Überflächen sind besonders von Keimen befallen:

  • Tür- und Fenstergriffe
  • Schubladen- und Schrankgriffe
  • alle Tische
  • Arbeitsflächen
  • Licht- und Klingelschalter
  • Geländer
  • Badoberflächen/ WC
  • Telefone
  • PC-Tastaturen und -Mäuse
  • Maschinenschalter und -hebel
  • Werkzeuge

Nachhaltig Desinfizieren durch regelmäßige Nachreinigung

Um den Effekt der Keimtötung nach einer Desinfektionsreinigung aufrecht zu erhalten, ist eine regelmäßige „normale“ hygienische Reinigung erforderlich.

Gerne unterbreiten wir Ihnen ein individuelles HappyMaids-Desinfektions-Paket inklusive

  • Erst-Desinfektionsreinigung
  • Nachreinigungen nach Vereinbarung

Corona und Hygiene

Um sich vor dem Coronavirus zu schützen, helfen diese Reinigungs-Tipps Hände gründlich und mehrmals waschen, auf Handschlag verzichten, mindestens 1,5 m Abstand halten, in den Ellbogen niesen oder husten: Diese typischen Grippewelle-Vorsichtsmaßnahmen im Kontakt von Mensch zu Mensch werden auch zur Verhinderung einer Ausbreitung des neuartigen Coronavirus vom Robert-Koch-Institut empfohlen. Und: sie sind uns allen schon in Fleisch und Blut übergegangen. Auch wenn es weh tut, gerade in Zeiten der Krise nicht umarmen, nicht berühren, nicht nah sein zu dürfen. Doch reicht das alles aus, um uns zu schützen? Können wir noch mehr tun? Ja!

Denn gerade jetzt ist es besonders wichtig, gesundheitsschädliche Keime in unserem Lebensumfeld einzudämmen: Zuhause, am Arbeitsplatz und auch was unsere Kleidung betrifft. In Anlehnung an die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) haben wir hier die wichtigsten Hygiene-Tipps zum Infektionsschutz zusammengefasst.

Putzen: Oberflächen richtig und gründlich reinigen

Waschbecken, Küchen-Arbeitsplatten, Schreib- und Esstische, die Computer-Mouse und -Tastatur: Ständig sind unsere Hände mit Oberflächen in Kontakt. Die gute Nachricht: Haushaltsübliche Reinigungsmittel entfernen bis zu 90 Prozent der Keime. Das Beste, was Sie tun können ist:

  • Reinigen Sie Oberflächen lieber öfter und regelmäßig mit ganz normalen Reinigungsmitteln
  • Benutzen Sie getrennte Putzlappen für (Bad, WC, Küche, Boden, Fenster etc.)
  • Wechseln oder Waschen Sie die Putzlappen regelmäßig bei 60 ° und lassen Sie diese am besten an der frischen Luft ordentlich trocknen. So vermeiden Sie die Ausbreitung von Keimen und Bakterien durch Wärme und Feuchtigkeit

Wäschewaschen: Schädliche Mikroorganismen zuverlässig entfernen

Nicht nur, wenn wir in den Ellbogen husten: Durch Kontakte mit der Umwelt können sich Keime und Bakterien auch in der Kleidung festsetzen. Wichtig ist auch hier: Keine Panik und weniger ist oft mehr. Zusätzliche Hygienewaschmittel sind unnötig. Gut zu wissen: Auch die Waschmaschine selbst, sollte regelmäßig gereinigt werden. Das Beste, was Sie für Ihre Kleidung tun können ist:

  • Waschmaschine einmal wöchentlich bei 60 ° ohne Wäsche laufen lassen, um eine Ablagerung von Keimen und Bakterien zu verhindern
  • Kleidung nach Herstellerangaben „normal“ bei 30° oder 40° waschen
  • Handtücher und Putzlumpen bei 60° waschen
  • Bettwäsche, Unterwäsche bei 60° waschen

Lüften: Raumluft regelmäßig „reinigen“

Raus an die frische Luft oder rein mit der frischen Luft: Beides tut dem Raumklima gut. Zu viel Wärme und Feuchtigkeit ist auch in der Raumluft ein guter Nährboden für Bakterien und Keime. Das Beste, was Sie für gesundes Wohnen tun können ist:

  • Regelmäßig gut durchlüften
  • Im Winter Stoßlüften: Öffnen Sie hierfür mehrmals am Tag für 5 – 10 Minuten weit die Fenster
  • Richtig Lüften und Heizen, um Schimmelbildung zu verhindern

Vorschriftsgemäß arbeiten: Diese Vorsichtsmaßnahmen setzen wir HappyMaids derzeit um

Natürlich ist unsere Reinigungsservice auch in diesen schwierigen Zeiten für Sie da. Um Sie und vor allem unseren Mitarbeitenden zu schützen, halten wir uns strikt an folgende Vorsichtsmaßnahmen:

  • Wir geben nicht die Hand
  • Wir halten 1,5 m Abstand zueinander
  • Wir putzen, während Sie nicht im Raum oder nicht anwesend sind
  • Wir benutzen Sicherheitshandschuhe und auf Wunsch Mundschutz
  • Auf Wunsch desinfizieren wir die von Ihnen angegebenen Bereiche

Bleiben Sie gesund!

Tipps gegen Schimmel in Wohnräumen

Wie entsteht Schimmel?

Zur Winterzeit entsteht in vielen Innenräumen wieder Schimmelpilzbefall. Dies hat meist nichts mit unhygienischen Verhältnissen zu tun. Was den Schimmelpilz zum Sprießen bringt, ist eine Mischung aus absinkender Außentemperatur, kalten Wandflächen und erhöhter Luftfeuchtigkeit in den Räumen.

Die Räume heizen

Auch bei Abwesenheit der Bewohner sollte die Raumtemperatur idealerweise mindestens 18°C betragen. Doch selbst wenn die Raumluft konstant bei 18 °C gehalten wird, ist dies keine Garantie gegen Schimmel. Oft führen baukonstruktive Schwachstellen, wie etwa Gebäudeecken oder auskragende Balkonteile dazu, dass die Wandoberflächentempera-tur auf unter 13 °C absinkt und die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit zu einem hauch-dünnen Wasserfilm auf der Wandoberfläche kondensiert. Dadurch entsteht dann akute Schimmelpilzgefahr.

Lüften, aber richtig

Auch das Lüftungsverhalten der Bewohner spielt bei der Vermeidung von Schimmelpilz eine entscheidende Rolle.
Durch die Nutzung des Wohnraums kommt es unweigerlich zu einer Erhöhung der Luft-feuchtigkeit, beispielsweise durch die Atemluft des Menschen (50 g pro Stunde und Per-son), das Kochen (1.000 bis 3.000 g pro Tag) sowie durch Baden und Duschen (1.000 g pro Tag und Person). Auf das Trocknen von Wäsche sollte in den Wohnräumen möglichst ganz verzichtet werden. Tropfnasse Wäsche kann nämlich bis zu 500 g Feuchtigkeit pro Stunde abgeben, geschleuderte Wäsche bis zu 200 g pro Stunde.
Beim Lüften der Räume ist die Spaltlüftung über gekippte Fenster die schlechteste Vari-ante. Laut einer aktuellen repräsentativen Umfrage von tsn Emnid lüften aber über 30 Prozent der Befragten ihr Zuhause genau auf diese Art. Bei geringen Außenlufttempera-turen kühlt der Raum bei der Spaltlüftung aus. Insbesondere in den Wandbereichen, die an das gekippte Fenster angrenzen, besteht sogar erhöhte Schimmelgefahr. Besser ge-eignet ist die so genannte Querlüftung. Für zwei bis fünf Minuten (je nach Außentempera-tur) werden sämtliche Fenster und Türen der Wohnungsebene geöffnet. Der Raumluft-austausch ist im gleichen Zeitraum mehr als 30 Mal höher als bei der Spaltlüftung; und der Energiebedarf für das Wiederaufheizen der Raumluft erheblich geringer.

Wäschetrocknen in Wohnräumen?

Auf das Trocknen von Wäsche sollte in den Wohnräumen möglichst ganz verzichtet wer-den. Tropfnasse Wäsche kann nämlich bis zu 500 g Feuchtigkeit pro Stunde abgeben, geschleuderte Wäsche bis zu 200 g pro Stunde.
Möbel sollten immer in einem Abstand von 5, besser 10 cm entfernt von Außenwandin-nenseite aufgestellt werden.

Im Falle eines Falles

Schimmelpilzbefall stets vom Fachmann entfernen lassen.
Ist Schimmelpilz einmal aufgetreten, wird von vielen als erste Maßnahme das Abwischen mit Anti-Schimmelmitteln aus dem Baumarkt empfohlen. Bewährt hat sich Der POLIBOY 2 in 1 Schimmel Stopp. Er ist ein wirksames Mittel, um zum einen alle Schimmelpilze, Algen und Moos gründlich zu entfernen und zum anderen nachhaltig vor Wiederbefall zu schützen. Doch Vorsicht! Der Schimmelpilz kann beim Abwischen gesundheitsgefährdende Sporen freisetzen, die mit bloßen Augen nicht sichtbar sind und sich im ganzen Wohnraum verteilen. Ein Schimmelpilz-schadenbefall sollte deshalb stets vom Fachmann entfernt werden. Laut Umweltbundesamt gilt dies gilt zwingend, wenn der Befall eine Fläche von einem halben Quadratmeter und mehr erreicht hat.

Im Falle eines Falles berät sie gerne Isotec-Schiefelbein

Tiere im Haus – wie Sie Keime fernhalten

Haustiere machen glücklich! Falls Sie bereits selbst welche haben, dann wissen Sie, was ich meine. Sie bringen eine Menge Spaß ins Haus – egal, ob Sie mit dem Hund im Garten tollen, dem Hamster bei seinen Kunststückchen zuschauen oder mit dem süßen Kätzchen spielen (wussten Sie eigentlich, wie einfach Sie tolles Katzenspielzeug selber machen können?). Die kleinen Mitbewohner wirken sich positiv auf unser Wohlbefinden aus und können für die ganze Familie eine Bereicherung sein.

Die Voraussetzung für ein fröhliches Zusammenleben ist allerdings, dass die Tiere gesund sind und Ihnen keine ansteckenden Bakterien und Keime ins Haus schleppen. Katzenliebhaber zum Beispiel sollten sich bewusst sein, dass ihr Haustiger Toxoplasmose übertragen kann, womit sich das Tier durch den Verzehr von befallenem, rohen Fleisch infizieren kann. Während der Erreger für gesunde Menschen ungefährlich ist, stellt er eine ernste Gefahr für schwangere Frauen dar, da er das ungeborene Kind gefährdet.

Hunde und Katzen können zudem mit Würmern befallen sein, die sich durch ausgeschiedenen Kot auf den Menschen übertragen können. Flöhe und Zecken im Fell Ihrer Tiere stellen weitere Gefahren für den Menschen da, insbesondere letztere, da sie den Borreliose-Erreger übertragen können.

Auch Käfigvögel wie Wellensittiche und Papageien können gegebenenfalls Bakterien auf den Menschen übertragen, zum Beispiel beim Reinigen des Käfigs, wenn infizierter Kot aufgewirbelt und eingeatmet wird.

Um Keime fernzuhalten und sich vor Krankheiten zu schützen, sollten Sie als Haustierhalter daher unbedingt die folgenden Dinge beachten:

  • Waschen Sie sich nach dem Streicheln die Hände, insbesondere vor dem Essen und dem Zubereiten von Speisen.
  • Waschen Sie sich auch nach dem Füttern jedes Mal die Hände, sowie nach dem Säubern des Futternapfs, Käfigs oder Körbchens.
  • Lassen Sie sich nicht von Ihrem Haustier ablecken und küssen Sie es nicht.
  • Lassen Sie die Tiere weder ins Bett noch auf den Esstisch.
  • Waschen Sie Hunde- und Katzendecken regelmäßig bei mindestens 60°.
  • Reinigen Sie Käfige und Körbchen sowie das Katzenklo regelmäßig.
  • Hunde und Katzen sollten regelmäßig entwurmt werden.
  • Lassen Sie Ihr Tier impfen und unterziehen Sie es vorsorglich einmal jährlich einem Routinecheck beim Tierarzt.

Zusätzlich zu den oben genannten Maßnahmen, empfehlen wir Ihnen, Ihre Fußböden regelmäßig mit effektiven Reinigungsmitteln zu säubern, welche Keime und Bakterien abtöten. Beachten Sie hierbei immer die Benutzungshinweise des Herstellers und vergewissern Sie sich, dass das von Ihnen gewählte Reinigungsmittel für Ihre jeweilige Fußbodenart geeignet ist.

Auch das Entfernen von Schmutz und Keimen aus Ihrem Teppichboden ist wichtig – buchen Sie hierzu am besten eine unserer starken Zusatzleistungen wie die Teppich-Tiefenreinigung, welche Ihnen mithilfe eines Spezialverfahrens vollständige Sauberkeit beschert. So können Sie sichergehen, dass Sie und Ihre Familie sich sorgenfrei mit Ihren Haustieren vergnügen können und alle gesund bleiben.

Sei es beim Gassi gehen, Hamsterparkour bauen oder Katzenspielzeug basteln, ich wünsche Ihnen weiterhin viel Freude mit Ihren kuscheligen und gefiederten Freunden.

Stressfrei umziehen – (k)ein Traum!

Irgendwie ist er immer wieder aufregend. Der Umzug in ein neues Zuhause. Denn mit den neuen Lebensräumen fängt meist ein neuer Lebensabschnitt an.

Und den gilt es „sauber“ vorzubereiten: einpacken, ausmisten, ummelden, Handwerker beaufsichtigen und Brotzeit holen. Eh klar: So ein Umzug, der macht hungrig. Und er macht: Dreck. Der muss weg. In den meisten Mietfällen muss die Wohnung oder Haus „besenrein“ übergeben werden.

Das bedeutet: Grobe Verschmutzungen müssen bei der Umzugsreinigung beseitigt und gegebenenfalls Schönheitsreparaturen durchgeführt werden. Im Prinzip sollte die Mietsache beim Auszug aussehen wie beim Einzug. Nur: Ist man beim Einzug in die schöne neue Wohnwelt noch happy und freut sich auf das neue Heim, will man beim Auszug: einfach nur weg. Kein Problem. Die HappyMaids machen das: Umzugsreinigung nach Wunsch und auf Abruf. Dann klappt’s auch mit der Kaution.

Gut zu wissen: Die Kaution gibt’s erst nach „sauberer“ Wohnungsübergabe zurück

Denn ohne Umzugsreinigung wird die Kaution nicht zurück erstattet. Und das gerade jetzt, wo man das Geld für die Umzugskosten oder eine neue Einrichtung sehr gut gebrauchen könnte. Wir wissen das – und sind mit unserer professionellen Umzugsreinigung an Ihrer Seite. Immer mit dabei jahrelange Erfahrung in der Umzugsreinigung, fachlich kompetentes Reinigungspersonal, hochwertige und umweltverträgliche Putzmittel und unsere Leidenschaft für „saubere“ Ergebnisse.

Wohnungsreinigung – bis der Vermieter zufrieden ist

Hierfür sind wir in ganz Deutschland bekannt und schon mehrfach positiv erwähnt worden. Schließlich wissen unsere HappyMaids, worauf es beim Saubermachen im Allgemeinen und bei der Umzugsreinigung im Speziellen ankommt. Sie kennen die Ecken und Kanten, auf die besonders geachtet werden muss, haben ein perfektes Timing, bringen alle Putzutensilien selbst mit – und sorgen für Sauberkeit, die auch kritische Vermieter überzeugt. Sollte dieser dennoch einmal etwas zu beanstanden haben: Anruf genügt und wir bessern nach. Bis Ihr Vermieter zufrieden ist. Und sie sich nun voll und ganz auf Ihr neues Zuhause freuen dürfen. Willkommen daheim!

Plädoyer für mehr Wertschätzung und Umdenken.

Ein Schlag ins Gesicht aller Reinigungskräfte

Sie seien entweder „unbezahlbar“, „unzuverlässig“ oder „wenig gründlich“, so der Einstieg ins das hochbrisante Thema Schwarzarbeit der Haushaltshilfen des Autors Felix Eick in der Zeitschrift Die Welt vom 21.07.2019. Das wundert mich nicht. Liest man den Text weiter, so handelt es sich hierbei ausnahmslos um ungelernte Putzhilfen, die ohne vertragliche Bindung arbeiten. Und die „unter der Hand“ weiterempfohlen werden: von Haushalten, die sich eine Haushaltshilfe leisten können, aber keine Lust haben, diese ordnungsgemäß anzumelden und abzusichern. Oder um Reinigungskräfte, die durch eine legale Beschäftigung eher Sanktionen fürchten als Belohnung erwarten. In jedem Fall muss in der Darstellung jedweder Thematik rund um Reinigungspersonal dringend mehr differenziert werden: zwischen ausgebildeten und legal arbeitenden Reinigungskräften und nicht ausgebildeten, schwarzarbeitenden Haushaltshilfen. Die aktuelle Diskussion ist ein Schlag ins Gesicht aller Reinigungskräfte – vor allem aber der legal beschäftigten, die einfach mit in die Schublade „unbezahlbar“, „unzuverlässig“ oder „wenig gründlich“ gesteckt werden.

Als Gründer des Reinigungsunternehmens HappyMaids, kenne ich sowohl die Perspektive der Reinigungskräfte wie auch der beauftragenden Haushalte. Deshalb möchte ich zu bislang in der öffentlichen Debatte zu kurz gekommenen Aspekten aus dem Blickwinkel beider Seiten argumentieren. Die nachfolgende Stellungnahme spiegelt zudem meine eigene persönliche Meinung als Arbeitgeber von Putzkräften sowie als Mann, der selbst regelmäßig Haushaltshilfen beschäftigt, wider.

Das Problem der Schwarzarbeit von Putzhilfen ist in erster Linie ein gesellschaftliches

Auch heute noch, erfahren Putzhilfen gesellschaftlich wenig Wertschätzung. Das klassische Dienstmädchenbild hat sich tapfer in den Köpfen der Menschen manifestiert. Ähnlich wie Müllmänner sind Putzhilfen hierzulande oftmals eben die, die Müll oder Dreck wegmachen. Nur mal so am Rande erwähnt: den Dreck, den ihre Auftraggeber vorher verursacht haben. „Auch die Umbenennung in Gebäudereiniger habe nichts gebracht“, so Ilene Hördt, Betriebsratsvorsitzende der Unternehmensgruppe Gegenbauer, einem Dienstleistungsunternehmen im Bereich Facilitymanagement und Gebäudemanagement, in einer Veröffentlichung der Stuttgarter Nachrichten. Und weiter: „Die wenigsten wissen, dass das ein Ausbildungsberuf ist … obwohl das Handwerk nun schon seit 78 Jahren Gebäudereinigung heißt, ist eine wirkliche Aufwertung des Berufsbilds bisher nicht eingetreten“.

Eine Putzhilfe illegal zu beschäftigen gilt in knapp 90 Prozent der Fälle als Kavaliersdelikt. Laut Statistik der Deutschen Wirtschaft waren 2017 88,5 % der Haushaltshilfen nicht angemeldet. Diese Zahl lässt sich nicht mit „Unzuverlässigkeit“ oder „mangelnder Gründlichkeit“ der Putzkräfte erklären. Hier handelt es sich um eine klare Abwertung einer wertvollen und wichtigen Tätigkeit: Die korrekte und regelmäßige Reinigung von Wohn- und Geschäftsräumen dient vor allem der Hygiene, der Vermeidung von Krankheiten und des gerade in gesellschaftlich höheren Schichten so hoch gepriesenen Wohlfühlfaktors. Denn natürlich hat eine schöne, saubere Umgebung auch Einfluss auf die Befindlichkeit.

Viele sprechen von ihrer Putzhilfe deshalb als einer „Perle“, einem Schmuckstück also, dass es gut zu bewahren und zu beschützen gilt. Zeit, genau das zu tun! Mit einer Anstellung.

Schwarzarbeit ist vor allem nachteilig für die Schwarzarbeiter

Das Schwert der Schwarzarbeit ist ein zweischneidiges: Nicht nur Haushalte wollen ihre Hilfen nicht anmelden. Auch viele Reinigungskräfte weigern sich mit Händen und Füßen angemeldet zu werden. Der Grund: Sie fürchten, von dem sowie sehr geringen Brutto bleibt kaum mehr Netto übrig. Oder die Arbeitslosenhilfe wird ihnen selbst durch den kleinsten Nebenjob drastisch gekürzt. Einen Nebenverdienst, den sie dringend brauchen, um mit Kindern und Familie in einer Stadt wie München nicht nur gut leben, sondern vor allem überleben zu können. Ein Lebensmittelpunkt außerhalb der Stadtgrenzen macht es für die meist weiblichen Schwarzarbeiter vielleicht günstiger, aber auch unmöglicher in Lohn und Brot einer der seriösen Agenturen zu kommen, die wiederum ihren Mittelpunkt in den Zentren der Großstädte haben müssen, um ausreichend Umsätze zu erwirtschaften.

Hohe Fahrtzeiten- und kosten sind mit Kind und Kegel schwer realisierbar. Ein Teufelskreis, der den Reinigungskräften durch mangelnden Versicherungsschutz, fehlende Rentenbeiträge und Null Absicherung im Falle von Arbeitslosigkeit langfristig schadet. Wie schlussendlich auch dem Steuerzahler: Denn früher oder später, fällt genau diese Art von Schwarzarbeit ja wieder auf unser Sozialsystem zurück. Und: Als ordentlich angestellte Arbeitskraft wäre auch Urlaub, also wertvolle Erholung von einem körperlich durchaus anstrengenden Job, mal wieder möglich: bei Lohnfortzahlung.

Haushalte, die sich für das Modell der Schwarzarbeit entschieden haben, profitieren vielleicht kurzfristig von geringeren Kosten und einer unbürokratischen Sauberkeit. Langfristig kann es „schmutzig“ werden: Durch mangelndes Know-how einer Reinigungskraft, die vielleicht oberflächlich hübsch reinigt aber eben nicht wirklich hygienisch sauber. Die nach einem Haushaltsunfall, der mangels Versicherungsschutzes vertuscht werden muss, ersatzlos ausfällt. Die mal kommt und mal nicht, weil es eben keine verpflichtende Verbindung gibt. Merken Sie etwas?
Eben dieses nicht geregelte Miteinander, derartig vertraglich nicht abgesicherte Arbeitsverhältnisse, führen genau zu den Vorurteilen, die es sich in unserer Gesellschaft sauber gemütlich gemacht haben: Putzhilfen sind entweder „unbezahlbar“, „unzuverlässig“ oder „wenig gründlich“. Ich denke: Politik und Gesellschaft müssen noch bessere Rahmenbedingungen für mehr Wertschätzung und Sicherheit schaffen.

Bürokratische Hürden sind nur ein Vorwand

Denn es hat sich ja bereits viel getan: Die Anmeldung für einen Minijob beispielsweise geht einfach und bequem vom Rechner aus. Einen Teil der Ausgaben erhalten Auftraggeber mit dem Lohnsteuerjahresausgleich wieder zurück. Und bei genauem Kostenvergleich, sind Agenturen meist nicht teurer als Schwarzarbeiter: Im Gegenteil: Denn sie bringen ja auch noch Know-how, eigene Arbeitsutensilien und den Versicherungsschutz (Im Krankheitsfall, bei einem Unfall und einem Schadenfall) mit. Praktisch: Ist eine Putzhilfe einmal krank oder im Urlaub, kommt ohne weiteren Aufwand für den Auftraggeber, ein Ersatz.

All diese Vorteile sind aber noch nicht zu den Menschen hierzulande durchgedrungen. Nicht zu den Reinigungskräften, die bevorzugt schwarzarbeiten. Und nicht zu Auftraggebern, die lieber schwarzarbeiten lassen. Daran ändern auch die gut die gemeinten und wirklich unterhaltsamen Werbeclips der Minijobzentrale nichts: Denn am Ende steht ja auch nur wieder die Putzhilfe doof da.

Jede Haushaltshilfe ist vor allem ein Ermöglicher/in

Mehr Wertschätzung, eine bessere Bezahlung und Absicherung fangen in unseren Köpfen an. Denn jeder Putzhilfe, ob im Familienhaushalt, im Single- oder Double-Income-No-Kids-Haushalt ist vor allem eine Ermöglicherin: Sie macht möglich, dass beide Elternteile sich gleichberechtigt Job und Karriere widmen können. Sie macht möglich, dass sich Menschen jederzeit auf ein gesundes und sauberes Zuhause verlassen können. Sie macht möglich, dass ein Großteil der Freizeit nicht dem Haushalt, sondern den Kindern, Hobbies, der Kultur und Weiterbildung oder der Gesundheitsprävention gewidmet werden kann. Durch die Beschäftigung einer Putzhilfe gewinnen wir wertvolle Zeit. Die darf nicht nur ihren Preis haben. Sie muss.

Mehr Wertschätzung und kritisches Hinterfragen durch die Medien wäre ein guter Anfang

Aufgabe der Medien und des Journalismus ist es seit Jeher zur Meinungsbildung beizutragen. Vielleicht haben Sie erkannt, dass das es das Thema „Schwarzarbeit von Haushaltshilfen“ wert ist auch aus einer anderen Perspektive betrachtet zu werden: aus der gesellschaftlichen und der ethischen. Für ein Gespräch stehe ich gerne zur Verfügung.

Helmut Schwind
HappyMaids Deutschland
Lilienthalstr. 3
82178 Puchheim
089 84039565
h.schwind@happymaids.de

Frühjahrsputz – gelebte Tradition mit zeitgemäßer Systematik

Spätestens jetzt geht er los: der Frühjahrsputz. Am besten noch vor dem langen Osterwochenende soll das Zuhause mit der angekündigten Sonne um die Wette strahlen. Doch warum eigentlich pflegen wir heute noch diesen „alten“ Brauch des Großreinemachens zum Frühjahr? Wie hat alles angefangen, und mit welchen modernen Tipps und Kniffen geht der Frühjahrsputz heute besonders leicht und effektiv von der Hand? Wir haben uns auf Spurensuche gemacht …

Raus mit dem Ruß – nach dem Winter kam der Frühjahrsputz

Die Tradition des gründlichen Reinigens der Wohnräume nach dem Winter geht zurück bis zu der Zeit, in der die Menschen in Räumen gewohnt haben, die sie mit Feuer geheizt haben. Kurz: Den Frühjahrsputz hat es schon immer gegeben. Nur eben in anderer Form, und immer wieder angepasst an die jeweilige Zeit. Putzt man heute Fenster, Böden, Schränke und Türen, damit bei Sonnenlicht auch das Zuhause blitzblank strahlt, so wollten die Menschen noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts im Frühjahr echte Winterschäden beheben. Denn damals wurde fast ausschließlich mit Feuer im Haus geheizt und über dem offenen Feuer im Haus gekocht. Die Folgen: Dicke Rußablagerungen auf allen Oberflächen. Mit dem gemeinen Putzen alleine wurde man dem schwarzen Belag nicht Herr: So wurden zusätzlich zu den reinen Putzarbeiten Holzdielen abgeschliffen, Möbel gründlich geschrubbt, zum Teil die Wände neu gestrichen sowie schwere Wollteppiche und Federbetten gewaschen – und in der Sonne getrocknet. Die ganze Familie, das ganze Dorf, Frauen wie Männer, waren mehrere Tage damit beschäftigt, den Winter aus ihren Häusern zu treiben und die eigenen vier Wände mit allem Drum und Dran sauber herauszuputzen. Nicht selten wanderte der ganze Hausstand inklusive Pfannen, Tellern und Töpfen dafür in den Hof oder vor die Haustüre. Und erst wenn alles richtig sauber war, wurde der gesamte Hausstand wieder sauber rein gerichtet.

Das tolle Sauber-Gefühl – mit dem Sommer um die Wette strahlen

Auch wenn der Frühjahrsputz heute noch in vielen Haushalten traditionell durchgeführt wird, so haben sich Art und Motivation der Reinigung sehr stark verändert. Federbetten geben wir in die Reinigung. Und da Mobiliar, Wände und andere Oberflächen durch Kochen oder Heizen eher weniger in Mitleidenschaft gezogen werden, sind hier auch meist keine großen Renovierungsarbeiten zu leisten. Trotzdem erwacht mit dem ersten Sonnenschein – insbesondere bei Frauen – dieses „Ich-muss-jetzt-mal-gründlich-saubermachen-Gefühl“. Meist geht dies damit einher, dass die Sommersonne Staub & Co. sichtbarer macht – ebenso wie die von Regen, erstem Blütenstaub und Schnee verschmutzen Fenster, die nun wirklich „fällig“ sind. Übrigens: Heute wird der Frühjahrputz auch dafür genutzt um Schränke, Schubladen, Keller und Speicher zu entrümpeln – um Platz zu schaffen für Neues oder einfach, um wieder mehr Platz zu haben.

Sauber, aber bitte effektiv – die Frühjahrputz-Checkliste für alle Fälle

Bevor es los geht, sollten Sie Mülltüten oder Kartons, Putzutensilien und Reinigungshandschuhe bereit haben. Als Putzmittel empfehlen wir umweltfreundliche Reiniger. Geeignete Putzlappen und Schwämme finden Sie hier.

Schritt für Schritt durch den Frühjahrsputz:

Tipp: Bevor Sie loslegen, stellen Sie das Radio oder ihre Lieblings-Playlist an. Sie werden sehen: Mit Musik putzt es sich viel leichter! Nicht vergessen: Machen Sie zwischendurch eine Pause, trinken Sie ausreichend und essen Sie etwas Gutes! Und jetzt: Los geht’s!

  1. Entrümpeln – ausmisten wirbelt manchmal ganz schön viel Staub auf. Deshalb sollten Sie dies vor dem eigentlichen Putzmarathon erledigen.
  2. Aufräumen – Wäsche in den Schrank oder in die Waschmaschine räumen, Zeitungen auf einen Stapel packen, Spielsachen in die Spielkiste legen und verwelkte Blumen entsorgen.
  3. Staub wischen – Tische, Regale, Lampen, Bildschirme, Simse und Dekoelemente von Staub befreien, gegebenenfalls Monitore mit speziellen Reinigern säubern. Pflanzen mit einem feuchten Tuch abwischen, Schubladen auswischen und ordentlich wieder einräumen.
  4. Bad putzen – Keramikoberflächen und Toilette mit speziellen Reinigungsmitteln reinigen. Fliesen und Spiegel mit einem feuchten Tuch spiegelglatt säubern. Auch im Bad gilt: Schränke und Schubladen reinigen, am besten auch gleich ein wenig Ordnung darin schaffen, Kosmetik, Cremes und Hygieneartikel auf Haltbarkeit prüfen.
  5. Küche putzen – Arbeitsflächen, Fliesen und Schränke (innen und außen) sollten Sie zuerst putzen. Am besten mit fettlösenden Reinigungsmitteln. Danach Herd und Ofen, mit Spezialreiniger sauber machen. Deko und Kochutensilien, die auf Regalen stehen oder an den Wänden hängen, freuen sich jetzt über eine Spezialreinigung in der Spülmaschine.
  6. Böden reinigen – Da wir während des Hausputzes ständig hin und herlaufen, empfiehlt sich die Reinigung der Böden am Schluss. Hierfür zuerst gründlich auch in den Ecken und unter Regalen und Schränken soweit möglich aufsaugen. Anschließend Teppiche mit speziellem Teppichreiniger reinigen und abschließend Holz-, Laminat-, Vinyl- oder Fliesenböden feucht wischen.

Belohnung: Gönnen Sie sich nun etwas, was Ihnen richtig gut tut und erfreuen Sie sich an Ihrem blitzblanken Zuhause. Jetzt vielleicht noch einen schönen Blumenstrauß auf den Tisch stellen? Toll sieht das aus! Bis zum nächsten Jahr!

Schwamm drüber. Welcher ist der Richtige?

Ob Spülschwamm, Reinigungsschwamm, Radierschwamm, Tuchschwamm oder Stahlschwamm: Insbesondere die 2 in1 Variante der Reinigungsschwämme hat es in sich. Einmal mit der falschen Seite putzen, kann Oberflächen dauerhaft beschädigen. Damit das nicht passiert, haben wir hier die gängigsten Schwammvarianten einmal „sauber“ unter die Lupe genommen.

Reinigungs- und Spülschwamm – der Alleskönner im Haushalt

Ob Knallgelb oder gewagtes Lila: Der saugstarke Reinigungsschwamm mit der farbigen und rauen Seite ist ein Must-have in jedem Haushalt. Mit der farbigen, soften Seite aus dem Schaumstoff Polyurethan können normale Verschmutzungen auf Geschirr, Porzellan- oder Ceranoberflächen beseitigt werden. Die raue Scheuerfläche eignet sich zum Entfernen von hartnäckigen Verschmutzungen, beispielsweise in Töpfen oder auf versiegelten Oberflächen. Vorsicht beim Abspülen und Reinigen: Gläser, Glasoberflächen oder empfindliche Flächen können je nach Härtegrad der rauen Fläche verkratzen.

Seit Jahrzehnten bewährt hat sich bei dieser Schwammvariante die mittig angebrachte Griffrille: Sie vereinfacht die Handhabung und schont die Fingernägel. Mittlerweile gibt es auf dem Markt auch so genannte „Soft“ Reinigungsschwämme. Diese sind besonders sanft zu Oberflächen. Ein Blick auf die Schwammverpackung lohnt sich auch in Punkto Hygiene: Einige Markenschwämme verfügen über antibakterielle Inhaltsstoffe, die das Bakterienwachstum in der Scheuerfläche verhindern.
Unser Tipp: Reinigungsschwämme regelmäßig wechseln. Dann haben Bakterien keine Chance es sich bei Ihnen gemütlich zu machen.

Tuchschwamm – zum Spülen, Reinigen und Pflegen

Tuchschwämme sind einfach superweich. Meist bestehen sie aus saugstarker Viskose oder Zellulose, lassen sich bei 95 Grad waschen und somit mehrfach verwenden. Durch die weiche, flexible Konsistenz kommt man beim Reinigen auch in kleinste Ecken. Und: Eigentlich lassen sich alle Oberflächen damit sanft reinigen: Möbel, Auto, Geschirr, Keramik – mit diesem Schwamm ist alles in „trockenen Tüchern“.
Unser Tipp: Tuchschwämme aus Zellulose sind zu 100% biologisch abbaubar!

Radierschwamm – Gewusst wie!

Strahlend weiß blitzt der Schwammradierer aus der Verpackung. Gute Exemplare bestehen aus 100% Melaninharz, also Kunststoff. Deshalb sind sie recht hart und müssen vor der Reinigung angefeuchtet werden. Sehr gute Ergebnisse erzielt der Radierschwamm bei richtiger Anwendung an Kunststoffoberflächen sowie auf Metall oder Glas. Auch Flecken auf Tapeten können damit „ausradiert“ und bestehende Kratzer auf Oberflächen aufgehellt werden.
Unser Tipp: Radierschwämme heißen aus gutem Grunde so, wie sie heißen: Sie reinigen nicht sanft, sondern sie scheuern. Deshalb sollte man vor einer ersten großflächigen Reinigung mit einem Radierschwamm erst einmal eine kleine Stelle zur Probe reinigen bzw. sanft abreiben.

Stahlschwämme – aus rostfreiem Stahl oder Stahlwolle

Für ganz hartnäckige Verschmutzungen muss es Stahl sein. Nicht umsonst werden die Schwämme aus Stahlspiralen auch Topfkratzer genannt. Mit dieser Art Schwamm können festgesetzte Grill- und Speisereste auf dem Grillrost oder im Topf abgekratzt werden. Nicht geeignet sind Stahlschwämme zur Reinigung von Kunststoff-, Glas- oder Acryloberflächen. Mit Schwämmen aus Stahlwolle können unempfindliche Oberflächen aus Metall oder Keramik gereinigt werden. Auch anhaftende Ablagerungen auf Backblechen oder Auflaufformen haben mit dieser „Kratzbürste“ keine Chance.
Unser Tipp: Wenn möglich, stark verschmutztes Geschirr & Co. erst einmal in warmes Wasser einweichen – oftmals löst sich der Schmutz über Nacht wie von alleine.