Die Mikrofaser – kleine Faser, große Wirkung

10.02.2016,
von

Helmut Schwind 

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Textilien aus Mikrofaser sind mittlerweile sehr beliebt. Egal ob in Bettwäsche, Sportbekleidung oder Reinigungstüchern – viele Argumente sprechen für die Mikrofaser.

Was ist das Besondere an der Mikrofaser?

Die Mikrofaser ist die feinste Faser die bis heute entwickelt wurde. 10.000 Meter eines Mikrofaserfadens wiegen lediglich 1 Gramm. Üblicherweise werden die Polymere Polyester, Polyamid und Polyacryl zur Herstellung von Mikrofasern verwendet.

Der Aufbau der Mikrofasern sorgt für zwei verschiedene Zonen, die jede einzelne Faser aufweist: eine Zone ist wasserbindend, die zweite fettbindend und daher wasserabstoßend. Somit eignen sich Mikrofaserstoffe ideal für die Reinigung.

Egal ob Tücher oder Moppbezüge - Mikrofasertextilien bringen viele Vorteile mit sich:

  • ziehen Staub und Schmutz an
  • strapazierfähig
  • trocknen schnell 
  • pflegeleicht
  • saugstark
  • und vieles mehr.


Wirkung der Mikrofaserzoom

Die Größe der Fasern entsprechen der Größe von Staubteilchen und Partikeln, daher die Mikrofasern diese Verunreinigung leicht auf und erzielen somit eine hohe Reinigungsleistung
Ein weiterer Vorteil: mit Mikrofasertextilien arbeiten Sie hygienischer!
Die Oberflächenstruktur der Mikrofaser ermöglicht im Gegensatz zu einer Baumwollfaser eine bessere Aufnahme kleinster Verschmutzungen und Bakterien. In Kombination mit einem Flächendesinfektionsmittel schaffen Sie so eine nahezu keimfreie Oberfläche.

Worauf man achten muss


Doch um die positiven Eigenschaften der Mikrofaser so lange wie möglich zu erhalten, sollte bei Ihrer Reinigung einiges beachtet werden:

Vor der ersten Anwendung sollten die Tücher erst einmal gewaschen werden, am besten in einem Waschsack mit möglichst feinen Maschen. So werden sämtliche Produktionsrückstände entfernt und es entsteht die volle Reinigungswirkung.

Die Waschtemperatur kann zwischen 40°C und 90°C betragen. Generell gilt, dass hohe Temperaturen das Material strapazieren, daher sollte man 90°C nur bei extrem verschmutzten Tüchern verwenden.
Generell sollte man Mikrofasertücher immer getrennt von anderer Wäsche waschen, da die Mikrofaser dazu neigt Flusen, Haare zu binden.

Beim Waschen kann man normales Vollwaschmittel verwenden, muss aber auf die Verwendung von Weichspüler verzichten, da dieser die Wirkung der Mikrofaser durch seine fettenden Inhaltsstoffe aufhebt.

Hochempfindliche Flächen

Hochempfindliche Oberflächen wie Hochglanzbeschichtungen, Klavierlack oder Acryglas sollte man nur mit neuen Tüchern oder mit glatten Softtüchern, am besten mit gelasertem Rand (ohne Naht) benutzen (Foto)

Softtuch mit lasergeschnittenem Randzoom
Softtuch mit lasergeschnittenem Rand

Reinigungsmittel können zusammen mit Mikrofasertüchern verwendet werden. Oft ist dies aber nicht nötig, da die Tücher selbst aufgrund ihrer Beschaffenheit schon eine sehr gute Reinigungswirkung haben.

Glasfächen

Für Glasflächen wie Spiegel, Glastische aber auch Fensterscheiben eignen sich spezielle, besonders saugfähige Mikrofasertücher, die für streifenlosen Glanz sorgen.

Ein Mikrofaser-Glastuchzoom
Ein Mikrofaser-Glastuch

Zusammenfassung

Mikrofasertücher sind aus dem Sortiment des Reinigungsprofis nicht wegzudenken. Sie sorgen für besonders gründliche, umweltschonende Sauberkeit, da der Einsatz von Reinigungschemie reduziert werden kann.

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10.02.2016

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